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REBOARDING®+TEAM

Am 07.05.2015 pitchte Barbara Schlagenhauf im Impact Hub in München mit der Frage:

Wer am Markt hat was davon, wenn sich Reboarding-Teams etablieren und wie könnte dies am leichtesten geschehen?

Bei ihrem Projekt geht es um eine Möglichkeit wie Menschen nach längerer Krankheit wieder zurück in den Alltag und an Ihren Arbeitsplatz kommen können. Dazu treffen sich sogennante „Reboarding-Teams“. Diese sind lokal angesiedelt, geführt und heterogen zusammen gesetzt.

Was Barbara motiviert diese Idee zu realisieren beschreibt sie folgendermaßen: „Krisen berühren Menschen oft tief an ihren Wurzeln und . Ohne die Erlaubnis die ‘eigene Welt’ hinterfragen zu dürfen, ist der Wiederantritt entweder schwer oder kaum zu meistern. Denn die Gefahr, sich selbst und die reale Situation zu übergehen, ist groß und fatal zugleich. Um künftig ein gesünderes und zufriedeneres Leben führen zu können, braucht es Vertrauen, Mut, Verbundenheit, sowie Hilfe annehmen und geben zu können. Im Herzen des Reboarding-Teams üben die Teilnehmer im Austausch genau diese Fähigkeiten. Sie unterstützen sich gegenseitig, individuelle und passende Ziele zu bearbeiten. Potential zum Fordern und Fördern bieten auch die auf ein halbes Jahr und 6 Treffen à 1-2 Tagen verteilten Themenschwerpunkte (Siehe Info PDF rebording–team-150906), sowie Aufgaben zwischen den Einheiten. Damit überprüfen die Teilnehmer im Alltag, wo sie stehen, was sie beim Wieder-an-Bord-gehen behindert und welche Potentiale sich dahinter verbergen könnten. Ziel des Reboarding-Teams ist es, dass Betroffene die herausfordernde Situation leichter und schneller meistern, in dem sie lernen, mit ihres Situation selbstverantwortlich und gleichzeitig liebenswerter umzugehen und dabei ein neues Lebensgefühl zu entwickeln. Dieser Integrationsprozess nutzt Arbeitgebern, Sozialkassen, Vorgesetzten, Angehörigen und Betroffenen zugleich. Und: so bauen sich nebenbei wie von selbst Selbsthilfegruppen auf, deren Zusammensetzung nicht nach Krankheitssymptomen erfolgt.“

Als Empfehlung für zukünftige Pitcher sagt sie: “Nimm’ einfach die für Dich gerade brennenste und vielleicht sogar peinlichste Frage aus Deinem Projekt. Denn “vom eigenen Projekt infiziert zu sein”, braucht ein Gegengewicht, und das ist: “sich helfen lassen”.“

Überraschend für sie war, dass sich die CIS-Gäste in der Kürze der Zeit in die Untiefen der Fragestellungen hineingearbeitet haben und z. T. sehr relevante Unterscheidungen getroffen haben. Nach dem Abend sagte Barbara: „Die Wirkung hält mich im Fluss und relativiert meine Sichtweise. Sehr hilfreich!!“

Bezüglich der Cool Ideas Society gab es noch folgendes Statement: „Ich hoffe, dass Ihr immer mehr Zulauf aus den unterschiedlichsten Bereichen erhaltet, denn so zu arbeiten und Neues zu entwickeln, ist ein echter Segen. Ich finde, CIS muss man einfach erleben! Ich werbe bei jeder Gelegenheit für Euch. Ganz herzlichen Dank an alle CIS-Beteiligte und an die Gäste des Abends.“

Interessierte am Projekt oder auch als Teilnehmer des Reboarding Teams sowie Stiftungen und Förderer sind herzlich eingeladen sich an Barbara Schlagenhauf unter 08178 9099575 oder bs@coaching2be.de zu wenden.

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